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JAZZ COLOURS

Jürgen Born wurde 1955 in Uelzen geboren. Er lebt heute mit Frau und Tochter in einem kleinen Ort bei Hildesheim. Seine farbintensiven, in Spachteltechnik gefertigten Ölbilder thematisieren die Welt des Jazz - sie sind gemalte Musik, die er seit 1994 mit seiner "Jazz Colours"- Serie kontinuierlich in seiner Entwicklung vorantreibt. Die Bildsprache, derer Born sich bedient, ist im hohen Maße expressiv - Ziel ist es, Figur und Soundfarben miteinander zu verschmelzen, zu abstrahieren und zu reduzieren.. Ausgangsmaterial sind zumeist s/w-Fotos aus alten Jazzzeitschriften, verbunden mit den komprimierten Erinnerungen unzähliger Konzerte. Das Resultat sind Bilder, die eine sehr authentische Stimmung schaffen, bei denen das Spiel mit Licht und Schatten beherrscht wird und die die ganze Wehmut und Kraft schwarzer Musik darstellen.



Paul Kuhn signiert Born Gemälde
Jetzt erhältlich: Reproduktionen der "Jazz Colours Serie"
Großer Erfolg der Kalenderaktion "Jazz Colours 2007"
Kalenderaktion "Jazz Colours 2006" bringt 5555,- € für die "New Orleans Musicians´Clinic"
Al Jarreau signiert Born Gemälde im Ritz-Carlton Hotel Wolfsburg



Jürgen Born ist ein Fachmann. Sein Fach sind die Töne. Born ist ein Tongeber.

Er genießt einen excellenten Ruf. Nur wenige seines Faches blicken auf 20 Jahre Erfahrung zurück. Mitte der 70er ist er eingestiegen in die Welt der nächtlichen Töne, in die Clubs, in den Schlagabtausch der Beats und Breaks, der Bläser, Bässe, Strings und Shouter. Er ist eingestiegen in die rauchenden Keller der juvenilen Hysterie, eingestiegen in den ständigen Schlagabtausch zwischen DJ und Publikum. Eine Welt des Wechsellichts.

Ein Diskjockey. Ein Dirigent ohne Stab und Orchester. Nur Platte und Publikum. Ein Diskjockey, ein Scheibenreiter auf den Gefühlswellen trinkender Tänzer und tanzender Trinker. Eingestiegen in Sex & Drugs & Rock´n´Roll, umgestiegen in Soul und Funk, ausgestiegen in den Blues und Jazz.

Es sind die Farben des Jazz, die Born faszinieren. Erst mit den Farben des Jazz endete der Widerstreit zwischen Malerei und Musik. Erst mit dem Jazz gelingt es Jürgen Born, Töne sichtbar zu machen, Schallwellen in Lichtwellen umzuwandeln. Es sind die Geschichte des Jazz und die Geschichten der Musiker, die den Hintergrund bilden für jenen Moment, in dem die Person zur Metapher wird und das Instrument zu klingen beginnt. Es ist die intime Kenntnis der Musik, die dem Milieu der Musiker die Romantik nimmt und doch die Emotion beläßt.

Borns Bilder sind emotional, wer will es leugnen. Selbst einfache Portraits sind bisweilen so emotional, dass man sich fragt, ob das Bild noch feucht ist. Und wie erst die singende Billy Holiday, der saxophonabhängige Charlie Parker oder die Orchestersituation! Doch was dem distanzierten Max-Ernst-Anhänger wie duselnder Expressionismus erscheinen mag, trifft die Seele des Jazz auf den Punkt. Denn Jazz erzählt Geschichten aus dem Leben, von Liebe und Trauer, von Leid und Lebenslust. Sie sind abstrakt, aber nie distanziert.

Borns Arbeiten sind das Ringen um die Sichtbarkeit von Tönen, Melodien und Geschichten, es sind musikalische Schicksale in Wachs und Öl, mit Pinsel und Spachtel oder in seine meisterhaften Papiercollagen. Borns Bilder kann man hören, sie klingen dem, der ein Ohr für den Jazz hat. Jazz färbt.
Jazz colours.


Vita
   
seit 1975
  intensive Beschäftigung mit Jazz, Blues, Soul, - auch als DJ und Musikprogrammgestalter in verschiedenen Clubs in Hannover und Umland
1982-1989
  Studium FHS Hannover, Freie Kunst
1990
  erste Ausstellungen in Hannover und Umland
seit 1994
  Copyrightvergabe an seinen Kunstwerken auf dem Musikmarkt ( CD- & Schallplattenhüllen, Buchumschläge und Magazine )
1995
  Sub Dance Galerie, "The Spirit Feel", Hannover
  Urlaubs-Galerie, Berlin
  Art Galerie Amenty, Tokio
1996
  Theaterhaus – Jazztage, Stuttgart
  Visual Blues & Jazz Galerie, Berlin
  Galerie im Bayerischen Hof, München
  LVA Hannover, Laatzen
  Zipfelhausgalerie, Hamburg
1997
  Visual Blues & Jazz Galerie, Berlin
  Foyer des Norddeutschen Rundfunks, Hannover
  Galerie Feiter & Drees, Hannover
1998
  Open Jazz – Liederhalle Stuttgart
  Münchener Klaviertage, Hotel Bayerischer Hof
2000
  Krankenhaus Lindenbrunn, Coppenbrügge
  Jazz - Open, Toulouse
2001
  Neues Kreishaus, Hannover
  Hamelner Kunstmarkt
2002
  NOVO-Film Jahresausstellung
2003
  Hefe-Hof, Hameln
2004
  Wohnraumatelier, Hannover
  Uelzener Allgemeine Zeitung
  Mondial, München
  Künstler der artis kunstagentur
  Jazz- & Bluestage Verden
  Jazzfestival Göttingen, Deutsches Theater
2005
  Rathaus Hemmingen
    Rother Bluestage, Kulturfabrik
    Glashaus, Derneburg
    Jazz & Bluestage Verden
    Rock`n´Popmuseum Gronau, -Basin Street Blues-
    Theater Nienburg, -Ray Charles Special-
    Kalenderprojekt „Jazz Colours 2006“ zugunsten der New Orleans Musicians Clinic
2006
  Jazzfestival St. Ingbert, Rathausgalerie
    Rathaus Langenhagen
    Festivalmotiv "Sax Player" für das 1. Bremer Jazz & Swing Festival
    Kalenderprojekt „Jazz Colours 2007“ zugunsten der Jugendarbeit des Jazz Clubs Hannover
    Jazzpodium Titelbild „Chet Baker“, Ausgabe 12/06
2007
  Niedersächsisches Kultusministerium, Hannover
    Veröffentlichung "James Brown" im Rolling Stone, Ausgabe 02/07
    Jazzfest Gronau
    Live Jazz - Jazzfestival Bad Hersfeld, Ausstellung und Festivalmotiv "Pianist in Motion"
    Festivalmotiv "Trumpet Player with Hat " für das 2. Bremer Jazz & Swing Festival
    Jazzfest Delmenhorst, Theater "Kleines Haus"
    Jazzpodium Titelbild „Louis Armstrong“, Ausgabe 12/07
2008
  Festivalmotiv „Sam Rivers“ für das Live Jazz – Internationales Jazz Festival Bad Hersfeld
    Festivalmotiv „Jimmy Smith“ für das 3. Bremer Jazz- & Swingfestival
    Internationales Jazzfestival Göttingen, Galerie ArteNovum
    Fagus-Gropius Sonderausstellung, Alfeld
    Jazz Podium Titelbild „Duke Ellington“, Ausgabe 12/08
2009
  Woman in Jazz, Halle (Saale) Kunstforum
    Fabrik der Künste, Hamburg
    Festivalmotiv „Jazz Sängerin“ für das Live Jazz – Internationales Jazz Festival Bad Hersfeld
    Rock`n´Popmuseum Gronau